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Frühling mitten im Winter

21/01/2022
almond tree

Im Januar ereignet sich auf Mallorca ein kleines meteorologisches Wunder, die „Januarstille", auf Spanisch „las calmas de enero“, ein kurzer und euphorischer Frühling mitten im Winter. Zu dieser Jahreszeit ist der Meeresspiegel niedriger und die ruhigen Tage sind auf den hohen Luftdruck zurückzuführen. Die Tagestemperaturen steigen und der Meeresspiegel sinkt um 20 bis 40 cm. Wir sind mit sonnigen, windstillen Tagen gesegnet und einem Meer so ruhig wie ein Mühlweiher. Dieses Phänomen fällt mit einem Schauspiel zusammen, bei dem sich Naturschönheit mit dem Eingreifen des Menschen verbindet, wenn die ersten Obstbäume des Jahres blühen. Während die ersten Getreidehalme sprießen, beginnen die Mandelbäume zu blühen und kleiden sich in üppigen Brokat mit zarten, duftenden Blüten, aus denen im Sommer süße Früchte werden.

 

Mallorca ist in dieser Zeit in eine Decke aus Rosa- und Weißtönen gehüllt, die uns einen Vorgeschmack des Frühlings bietet. Genau wie in Japan oder im Jerte-Tal zur Zeit der Kirschblüte ist die Mandelblüte ein herrlicher Anblick, der uns ein Gefühl des Neubeginns gibt. Wir laden Sie ein, bei einem Aufenthalt im Inturotel mehr über unsere Insel zu erfahren und kleine Wunder der Natur wie dieses zu entdecken.

 

Almond trees picture

 

Vincent van Gogh, eines der größten Genies der Kunst, hatte eine ganz besondere Beziehung zu blühenden Bäumen, da sie für ihn das Erwachen, neues Leben und Hoffnung symbolisierten... Diese Faszination nahm in seinem Gemälde Amandelbloesem (Mandelblüte) Gestalt an, das er zu Ehren der Geburt seines Neffen malte.

 

So wie Vincent (der sein ganzes Leben lang an einer bipolaren Störung litt und Phasen schwerer Depressionen durchlebte, die ihn in die Isolation trieben) erleben wir alle auf globaler Ebene eine schwierige Zeit, die von sozialer Isolation, Selbstbeobachtung und teilweise ungewollter Einsamkeit geprägt ist. Mehr denn je brauchen wir die Hoffnung und den Glauben daran, dass sich die Situation bald bessern wird und wir wieder unsere sozialen Begegnungen und die Ausflüge in die Sonne und ans Meer in Cala d'Or auf Mallorca genießen können.

 

Der Anblick der Mandelblüte erfüllt uns mit Optimismus und dem Wunsch, Pläne für wärmeres Wetter zu schmieden und die Landschaft, die Berge und den Strand in einem Fest der Sinne zu genießen, um den langen Winter hinter uns zu lassen und auf eine bessere Zukunft zu hoffen.

 

Almond trees and sunset

 

Der Mandelbaum, der Baum der Liebenden

Der Mandelbaum ist der Baum der Liebenden und seine Blüten sind ein Symbol für Liebe, Tod und Auferstehung. Ein mallorquinisches Sprichwort besagt: "Flor d'ametller, amor vertader" (Mandelblüte, wahre Liebe). Hier erfahren Sie, was es mit diesem Sprichwort auf sich hat.

Mandelbäume wachsen in der Regel in warmen Klimazonen. Studien deuten darauf hin, dass sie möglicherweise aus Zentralasien und Nordafrika stammen, von wo aus sie nach Griechenland und Rom gebracht wurden. Die Mythologie erklärt ihren Ursprung durch die schöne, aber traurige Geschichte von Phyllis und Akamas.


Phyllis, eine thrakische Prinzessin, war in Akamas verliebt, einen hübschen jungen Soldaten, der in den Trojanischen Krieg geschickt wurde.

Am Ende des Krieges kehrten die Kämpfer nach Hause zurück. Jeden Tag ging Phyllis zum Hafen und wartete auf das Schiff ihres Geliebten, aber die Tage vergingen und er kam nicht. Am neunten Tag starb die Prinzessin vor Kummer, da sie überzeugt war, dass er nicht zurückkehren würde.

Die Göttin Athene verwandelte Phyllis aus Trauer über das Geschehene in einen Mandelbaum. Am nächsten Tag kehrte Akamas zurück, nachdem er wegen Schäden an dem Schiff, in dem er reiste, aufgehalten worden war.

 

Als er hörte, was geschehen war, umarmte der untröstliche Akamas den Baum, woraufhin Phyllis seine Umarmung und seinen Schmerz erwiderte, indem sie ihre Zweige mit wunderschönen weißen Blüten schmückte.

Seitdem gilt die Mandelblüte als Symbol der Liebe, die alles überwindet, selbst den Tod oder als Trost für die Menschen, die wir lieben. Die Mandelblüte bedeutet ewiges Leben.

 

Forest with almond trees on a sunny day

 

Eine typisch mallorquinische Landschaft

Spazieren Sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad über die ländlichen Wege in der Nähe unserer Hotels, in aller Ruhe und ohne zu hetzen, und nehmen Sie alles in sich auf. Sie werden feststellen, dass Mandelbäume in der Regel nicht alleine, sondern auf Mallorca zusammen mit Johannisbrotbäumen und in geringerem Maße mit Feigenbäumen angepflanzt werden, die sich in den symmetrischen Reihen auf den Feldern abwechseln.

 

Wenn Sie nach oben blicken, werden Sie die weißen und rosafarbenen Blüten der Mandelbäume entzücken und wenn Sie nach unten schauen, ist die Erde wie ein grüner Teppich, der mit den fröhlichen gelben Flecken des Bermuda-Hahnenfußes (Oxalis pescaprae) übersät ist. Wenn Sie ganz leise sind und sehr früh oder spät am Tag spazieren gehen, können Sie vielleicht einen Hasen, ein Rebhuhn oder ein Kaninchen entdecken, das vorbeihuscht.

 

In den Zweigen der Mandelbäume leben Vögel wie der „Hausrotschwanz" (Phoenicurus ochruros), die „Samtkopf-Grasmücke" (Sylvia melanocephala) und Schwärme von „Stieglitzen" (Carduelis carduelis), die sich von kleinen Insekten und Parasiten ernähren, die die Bäume befallen. Auch können Sie die flinken und listigen „Bachstelzen" (Motacilla alba) beobachten, wenn sie über die grünen Teppichfelder rennen und hüpfen.

Vielleicht werden Sie vom flüchtigen Flug (wie das Summen eines Insekts) der „Singdrossel“ (Turdus philomelos) überrascht. Und hoch oben am tiefblauen Himmel können Sie eventuell den majestätischen Flug eines „Rotmilans“ (Milvus milvus), eines „Sperbers“ (Accipiter nisus) sowie Schwärme von Krähen beobachten.

 

Almond tree flowers

 

Eine sehr beliebte Freizeitbeschäftigung der Einheimischen ist es, aus den schönsten Zweigen einen Strauß zu binden, um sich die Hoffnung auf den bevorstehenden Frühling ins Haus zu holen. Sie können eine kleine "Ikebana" (lebende Blume), die japanische Kunst des Blumensteckens, kreieren. Dazu müssen Sie einen einzelnen Zweig oder mehrere Zweige einer Baumart auswählen, die gerade Saison hat, in diesem Fall des Mandelbaums. Bei der Auswahl des Zweiges oder der Zweige ist es wichtig, die Vase oder das Gefäß zu berücksichtigen, das Sie verwenden werden, da die Form und die Anordnung der Blumen und Knospen mit dem Gefäß und dem Raum, in dem wir sie aufstellen werden, (vorzugsweise im Eingang des Hauses, um unsere Besucher mit dieser Naturwelt im Miniaturformat zu begrüßen) harmonieren müssen. Solange man nur einen kleinen Zweig nimmt, schadet man weder dem Baum noch dem Bauern, denn jede gepflückte Blüte bedeutet im Sommer eine Frucht weniger.

 

wood table with almond tree flowers and scissors

 

Wussten Sie, dass Mandelblüten essbar sind? Ihr Geschmack liegt zwischen bitter und süß, weshalb sie in der orientalischen Küche sehr geschätzt sind, da sie sich sowohl für süße als auch für herzhafte Zubereitungen eignen. Sie werden in Suppen, Tees (sehr verdauungsfördernd) und Nachspeisen verwendet. Auf Mallorca hingegen ist es die Frucht, die Mandel selbst, die in köstlichen süßen und herzhaften Rezepten eine unverzichtbare Zutat darstellt.

 

Empfohlene Routen zum Bestaunen dieses Paradieses

Die nur wenige Meter von den Inturotel-Hotels entfernte Gemeinde Felanitx verfügt über eine der am besten erhaltenen ländlichen Landschaften der Insel. Sobald Sie Ihr Zimmer verlassen, können Sie sich auf schöne Wanderungen durch Naturgebiete von besonderem Interesse begeben.

 

Der Weg zur Cala Mitjana und Cala Sanau ist gesäumt von landwirtschaftlichen Flächen, auf denen Mandel- und Johannisbrotbäume wachsen und einheimische Schafrassen weiden. Wenn Sie zu Fuß unterwegs sind und Lust haben, weiterzugehen, können Sie der Küste bis zur Cala Estreta folgen. Hierbei kommen Sie an den alten „Marés“-Sandsteinbrüchen entlang der Klippen vorbei.

Wenn Sie mit dem Fahrrad unterwegs sind, empfehlen wir Ihnen, von Cala Sanau aus auf der Straße von Cala Ferrera in Richtung S'Horta zu fahren und vor dem Dorf in einen kleinen Weg abzubiegen, der über Cala Brafi nach Portocolom führt. Eine wunderschöne Strecke! Und wer sich traut, dem empfehlen wir ein erfrischendes Bad im ruhigen, klaren Wasser einer dieser Buchten. Auch wenn das Wasser noch kalt ist, hat das Schwimmen zu dieser Jahreszeit nachweislich viele positive Auswirkungen auf die Gesundheit.

 

Der Can Marines-Weg führt Sie zwischen Mandel- und Johannisbrotbäumen, Schafherden und Vogelgesang zu dem kleinen Dorf S'Horta. Von dort aus können Sie weiter in das Gebiet "Els Horts" wandern und durch Obstgärten spazieren, über die im Hintergrund die Burg Santueri wacht.

 

Eine weitere schöne Wanderstrecke beginnt in Es Carritxó und führt über Binifarda zur Burg Santueri, von wo man einen spektakulären Blick auf die Südostküste Mallorcas hat. Sie können Portocolom, Portopetro, Cala d'Or und mit Hilfe eines Fernglases sogar Ihr Hotel sehen. Von hier aus hat man auch einen schönen Blick auf das Kloster Sant Salvador.

 

Almond tree pink flower

 

Wir empfehlen Ihnen, unsere Gegend während der Zeit der Mandelblüte zu besuchen, damit Sie sie selbst erleben können. Unsere Inturotel Esmeralda Freestyle Villas sind die perfekte Wahl, damit Sie alles in Ihrem eigenen Tempo genießen können, noch bevor unsere Hotels ihre Türen für die Saison öffnen.

 

Das gesamte Inturotel-Team freut sich sehr auf Ihren Besuch und wünscht Ihnen einen schönen Urlaub.

 

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Ein Spaziergang an der Küste
02/05/2022
Ein Spaziergang an der Küste
Die Wanderung (oder das Rennen für die ganz Aktiven) beginnt an einem unserer Hotels in Cala d'Or in Mallorca. Gehen Sie in Richtung Cala sa Nau bis zum Radweg (wenn Sie von Sa Marina kommen, nehmen Sie den Radweg im Kreisverkehr am Ortseingang von Cala d'Or neben der Cepsa-Tankstelle). Von den übrigen Hotels aus nehmen Sie die Straße s'Espalmador und bleiben auf dieser Straße bis Sie den Anfang des Radwegs erreichen, der Sie zum Weg Cala sa Nau / Cala Mitjana führt. Biegen Sie nach ca. 1 km rechts auf einen unbefestigten Weg in Richtung Cala Mitjana ab (Autos sind hier nicht erlaubt). Dieser Weg führt direkt in die Bucht. Dort haben Sie die Möglichkeit, eine kurze Pause einzulegen und die außergewöhnliche Schönheit der Landschaft zu genießen. Im Sommer ist ein „capfico“ (ein Bad im Meer) ein absolutes Muss, aber auch im Winter kann kurz baden gehen. Schwimmbegeisterte werden der Anziehungskraft des türkisfarbenen Wassers erliegen und bestimmt am liebsten sofort ins Wasser springen. Wenn Sie noch nie in kaltem Wasser geschwommen sind, empfehlen wir Ihnen, es einmal zu versuchen. Es ist ein ganz besonderes Erlebnis.     Wussten Sie, dass Schwimmen glücklich macht? Das entspannende Gefühl des Wassers auf unserem Körper baut Stress ab und setzt Endorphine frei, die unser Wohlbefinden verbessern. Lassen Sie also Ihre Sorgen hinter sich und tauchen Sie ein in eines der transparentesten Meere der Welt.   Nach diesem Moment der Ruhe und Entspannung geht es weiter in Richtung Es Puntàs und Es Cossi, zwei herrliche Orte entlang dieser Küste, die Sie in Erstaunen versetzen werden. Nehmen Sie einen kleinen gepflasterten Weg, der links parallel der Bucht verläuft (meiden Sie die asphaltierte Straße, da es sich um ein Privatgelände handelt und man Sie zurechtweisen könnte).   Der nächste Abschnitt führt über die Felsen (dies kann etwas unbequem sein, daher empfehlen wir, Turnschuhe mit dicker Sohle oder Wanderschuhe zu tragen) in östlicher Richtung, bis Sie das beeindruckende Loch in der Felswand von Es Puntàs sehen, einen besonders bei Kletterern sehr beliebten Ort. Dieser Küstenabschnitt zwischen Cala Serena und Cala sa Nau ist einer der besten Plätze für Psicobloc, das auch Deep Water Soloing (Free-Solo-Klettern) genannt wird. Im Frühling und Sommer kann man viele Leute dabei beobachten, wie sie diesen Sport praktizieren. Junge Fans dieses Extremsports kommen sogar aus den Vereinigten Staaten und Australien, um diese sehr gefährliche Art des Freeclimbings zu betreiben, die schon mehrere Todesopfer gefordert hat. Der Pionier und Namensgeber dieser Sportart war der Mallorquiner Miquel Riera. Er machte diese Art des Kletterns in seinem Bekanntenkreis auf der ganzen Welt zum Trend. Die mallorquinische Popgruppe Antònia Font hat ihm ein Lied gewidmet.      Auf der Insel gibt es sehr gute Kletterschulen, wenn Sie in diese aufregende Welt hineinschnuppern oder Ihre Technik verbessern möchten, um in dieser einmalig schönen Naturlandschaft zu klettern. Wir empfehlen Ihnen, nicht alleine zu klettern und immer jemanden wissen zu lassen, wo Sie klettern werden und alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zu treffen. Mallorca ist ein Paradies für Abenteuersportarten wie Tauchen, Kajakfahren, Höhlentrekking, Schnorcheln und Klettern...   Geologie Diese Küste wurde von Karstplattformen gebildet, die im Tertiär, also vor etwa 10 Millionen Jahren, unter dem Meer entstanden sind. Entlang der niedrigen, stufenförmigen Klippen hat die Meereserosion Bereiche mit glattem, vom Meerwasser bedecktem Gestein gebildet. Das Gebiet in der Nähe von Cala sa Nau hat eine fast mondähnliche Landschaft mit großen Formationen aus Marés-Sandstein (uralte Mangrovensümpfe), die Fossilien von Muscheln und anderen in der Zeit gefangenen Lebewesen aufweisen.     Flora Obwohl die Küste in den Wintermonaten von schweren Stürmen aus dem Osten heimgesucht wird und die Lebensbedingungen für die Pflanzen aufgrund des Salzgehalts der Umgebung sehr schwierig sind, kann man hier echte Überlebenskünstler wie Salpeter, Meerfenchel, Wacholderbäume (einer der einheimischen Bäume, der am widerstandsfähigsten gegen das von den Oststürmen aufgewirbelte Salz ist) und einige niedrige Kiefern finden, die an japanische Bonsais erinnern, weil Wind und Salzwasser ihr Wachstum hemmen und sie zu ungewöhnlichen Formen verdrehen.     Fauna Naturliebhabern empfehlen wir, ein Fernglas mit auf die Wanderung zu nehmen. Sie können den Flug des Kormorans (Phalacrocoracide), der immer wieder in die Felsspalten hineinfliegt, den farbenprächtigen Bienenfresser (Merops apiaster) und den majestätischen Eleonorenfalken bestaunen (Falco eleonorae) sowie dem Gesang der Blaumerle (Monticola solitarius) lauschen. Der Spaziergang führt über bewirtschaftete Felder und durch Kiefernwälder, wo Sie mit ein bisschen Glück Rothühner (Alectoris rufa), Wiedehopfe (Upupa epopos), Stieglitze (Carduelis carduelis), Rotmilane (Milvus milvus) und Kohlmeisen (Parus major) sehen können. Einige der Zugvogelarten kann man allerdings nur in bestimmten Monaten beobachten. Wenn Sie Glück haben, können Sie bei ruhiger See sogar Delfine sehen (ganz früh am Morgen oder am späten Nachmittag).     Ortsnamen Einige interessante Sehenswürdigkeiten sind Es Cossi, Es Puntàs, Sa Cova de Cala sa Nau und Forat d'en Mengo. Letzteres ist nur vom Meer aus zu sehen, wofür sich eine Kajaktour sehr empfiehlt. Weitere Informationen hierzu finden Sie bei unserem Abenteuersport-Partner marimonte-online.com.   Weiter geht es dann in Richtung Cala sa Nau, wobei man Es Puntàs mit seinem majestätischen Fenster zum offenen Meer rechts liegen lässt, um bald schon Cala sa Nau im Hintergrund zu sehen. Gehen Sie nah am Meer entlang über die Felsen. Wir empfehlen Ihnen, der roten Spur zu folgen, die andere Wanderer auf den Felsen hinterlassen haben (wenn Sie von diesem Weg abweichen, werden die Felsen sehr scharf und das Gehen wird sehr unbequem).  Auf der Wanderung erwartet Sie noch eine Überraschung, die Sie direkt in die prähistorische Zeit unserer Insel zurückversetzt, denn in Cala sa Nau können Sie die Hypogäen (Grabhöhlen) besichtigen. Die Archäologen sind sich nicht einig darüber, wann genau sie entstanden sind, aber es scheint, dass sie aus der prätalayotischen Zeit stammen (zwischen dem 3. und dem Ende des 2. Jahrtausends v. Chr.). Prätalayotische Periode heißt die Zeit der ersten kulturellen Äußerungen der prähistorischen Gesellschaft auf den Gymnesischen Inseln (wie Mallorca und Menorca vor der römischen Eroberung genannt wurden). Die Grabkammern befinden sich gleich am Ende des Weges zu Ihrer Linken.   Nun können Sie ein letztes Bad im Wasser der Bucht oder ein Sonnenbad auf dem warmen Sand genießen und sich einige Momente purer Entspannung gönnen. Es ist jedoch ratsam, die heißesten Monate des Jahres und die Mittagszeit zu meiden. Die Strecke ist ideal für Wanderungen zwischen Oktober und Mai und dann am besten am Vormittag.   Der Rückweg ist ganz einfach und erfolgt über einen asphaltierten Weg in Richtung Cala Ferrera-Cala d'Or und ab dort in umgekehrter Richtung auf dem gleichen Weg zurück, auf dem Sie gekommen sind.    Viel Spaß beim Wandern! Und denken Sie daran, die Natur so zu verlassen, wie Sie sie vorgefunden haben! Nehmen Sie Ihre Abfälle im Rucksack mit nach Hause. Eine musikalische Empfehlung für die Wanderung: Antònia Font „Un Minut Estroboscòpica“.  
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